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Amazon Seller2020-09-12T01:34:53+02:00

Amazon Seller: Erfolgreich auf Amazon verkaufen

So gelingt der Start als Seller bei Amazon

Amazon Seller Central

Unter den Marketplace Plattformen ist Amazon unumstritten die Nummer eins und mit seinem Anteil von 68% am deutschen E-Commerce-Handel das Vorbild vieler HĂ€ndler, die dasselbe Ziel verfolgen: ihre Produkte gewinnbringend zu verkaufen. Auch unter dem Aspekt der Suchmaschinenoptimierung ist Amazon teilweise bereits an Google vorbei gezogen, da Kunden Produkte direkt ĂŒber die Suchleiste von Amazon suchen, anstatt die Google Suche zu benutzen.

Fast jeder VerkĂ€ufer, der seine Produkte ĂŒber das Internet verkaufen möchte, eröffnet frĂŒher oder spĂ€ter seinen eigenen Amazon Brand Store und verkauft seine Produkte bei Amazon. Die GrĂŒnde dafĂŒr liegen klar auf der Hand: eine enorme Reichweite, internationale MarktplĂ€tze und hervorragende Möglichkeiten, das eigene Produkt gekonnt in Szene zu setzen. Der Einstieg in das Amazon Business gestaltet sich zudem gĂŒnstig, erfolgt ohne tiefgrĂŒndiges Know-How in Sachen Technik und lĂ€sst sich risikoarm gestalten. Zudem benötigen Sie keine eigene Website, wenn Sie mit Amazon Produkte ĂŒber das Internet verkaufen.

Wenn Sie erfolgreich bei Amazon Ihre Produkte verkaufen möchten, finden Sie bei uns das nötige Wissen und die praxisnahe UnterstĂŒtzung. Den Weg zum eigenen Amazon Seller Account gliedern wir in drei Phasen, die in den nachfolgenden AbsĂ€tzen nĂ€her erlĂ€utert werden.

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Erfahrungen & Bewertungen zu A-Zone - Amazon Agentur Hamburg

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Die Vorbereitungsphase als neuer Seller

Bevor Sie in die Praxis gehen, Ihre Produkte anbieten und einen Amazon Brand Store eröffnen, sollten Sie sich einige Aspekte durch den Kopf gehen lassen, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Hierzu gehört eine umfassende Analyse des Marktes, Ihrer Zielgruppe und der Konkurrenz.

Wenn Sie eine innovative Produktidee auf Lager haben, umso besser. Sie sollten sich darĂŒber Gedanken machen, wie Sie die Logistik abwickeln möchten und ob Sie sich hierzu auf die Expertise von Amazon verlassen und das FBA-Programm (Fulfillment bei Amazon) in Anspruch nehmen möchten. Dieses Programm ist eine kostenpflichtige UnterstĂŒtzung fĂŒr VerkĂ€ufer und beinhaltet die Abwicklung des Versands, der Lagerhaltung, der Retourenbearbeitung und dem Kundenservice, der durch die Mitarbeiter von Amazon erfolgt. Wenn Sie sich um diese Angelegenheiten selbst kĂŒmmern möchten, bedarf dies einer soliden Planung. Auch eine Finanzplanung und gut durchdachte Marketing-Strategie ist fĂŒr den Erfolg auf Amazon unabdingbar.

ZusĂ€tzlich sollten Sie vorab rechtliche Grundlagen abklĂ€ren und sich ĂŒber gesetzliche Auflagen informieren. Hierbei kommt es natĂŒrlich auch darauf an, welche Art von Produkt Sie vertreiben. Wenn es sich um Lebensmittel handelt, muss beispielsweise ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Produkte gedruckt werden oder spezielle EU-Richtlinien und die ErfĂŒllung von Hinweispflichten gegeben sein.

Sie benötigen zusĂ€tzlich die folgeden Unterlagen fĂŒr den Start als Amazon Seller:

  • Gewerbeanmeldung + Umsatzsteuer-ID
  • EORI-Nummer, die fĂŒr den Produktimport notwendig ist (FBA)
  • Allgemeine GeschĂ€ftsbedingungen
  • VollstĂ€ndiges Impressum
  • DatenschutzerklĂ€rung nach DSGVO

Die Einrichtungsphase nach der Registrierung

In dieser Phase geht es darum, Ihr Amazon VerkĂ€uferkonto einzurichten. Hierzu können Sie zwischen dem Amazon Basiskonto und einem professionellen VerkĂ€uferkonto entscheiden. Wenn Ihr Produktsortiment nur wenige Produkte umfasst, können Sie sich fĂŒr das Basiskonto entscheiden. Wenn Ihre Planung ergibt, dass Sie vermutlich 40 Artikel und mehr bei Amazon verkaufen werden, sollten Sie sich ein professionelles VerkĂ€uferkonto zu legen.

Anschließend können Sie Ihre Produkte, passend zur jeweiligen Kategorie, anlegen bzw. hochladen. Nutzen Sie ein Basiskonto, können Sie zwischen 20 Kategorien wĂ€hlen, bei einem professionellen VerkĂ€uferkonto sind es 30 Kategorien. Im nĂ€chsten Schritt sollten Sie mittels Amazon SEO die Optimierung Ihrer Produkte durchfĂŒhren. Schauen Sie sich dazu auch den Amazon A9 Algorithmus an.

Es lohnt sich auch Zeit und MĂŒhe in einen ansprechenden Amazon Brand Store zu investieren. Durch einen eigenen Store auf Amazon können Sie Ihre Markenbekanntheit erheblich steigern und sorgen fĂŒr mehr Sichtbarkeit. DafĂŒr können Sie unter anderem Sponsored Brands Kampagnen nutzen.

Die Optimierungsphase – fĂŒr eine bessere VerkĂ€ufer Performance

Nun geht es in die heiße Phase, in der Sie sich ordentlich ins Zeug legen sollten, um Ihre VerkĂ€ufer-Performance bestmöglich zu optimieren, um in den Suchergebnissen nach oben zu steigen und erste Bewertungen fĂŒr Ihre Produkte erhalten. ZusĂ€tzlich sollten Sie darĂŒber nachdenken, Marketingmaßnahmen zu planen, um Ihren Absatz dauerhaft zu steigern.

Mit etwas Verkaufsgeschick und Geduld besteht die Möglichkeit, dass Amazon Sie in der Zukunft dazu einlĂ€dt, in den Vendor Status aufzusteigen. In Ihrer Funktion als Lieferant der Ware genießen Sie dann den Zugang zu Marketing-Tools, profitieren von einer besseren Sichtbarkeit und werden höhere UmsĂ€tze verzeichnen können. Der Nachteil am Aufstieg zum Vendor: die Preisgestaltung und Kundenkontakt wird vollstĂ€ndig von Amazon ĂŒbernommen.

Mit diesen Kosten mĂŒssen Sie als Amazon VerkĂ€ufer rechnen:

Basiskonto: das Konto als solches ist kostenlos, Amazon berechnet fĂŒr jeden verkauften Artikel allerdings 0,99 €+ einen Anteil der VerkaufsgebĂŒhren.

Professionelles VerkĂ€uferkonto: Sie zahlen monatlich einen Festpreis von 39,00 € + einen prozentualen Anteil an den VerkaufsgebĂŒhren.

Fulfillment by Amazon/FBA: Nehmen Sie am FBA-Programm teil, entstehen monatliche Kosten fĂŒr die Lagerhaltung, Versand und Verpackung, die von der jeweiligen GrĂ¶ĂŸe der Produkte und der benötigten LagerflĂ€che abhĂ€ngen.

Werbeanzeigen: wenn Sie sich dazu entscheiden Werbekampagnen ĂŒber Amazon Advertising zu schalten, entstehen hierfĂŒr entsprechende Kosten.

Auf Amazon als PrivatverkĂ€ufer verkaufen – das sollten Sie wissen:

SelbstverstĂ€ndlich steht es Ihnen frei, auch privat auf Amazon Produkte zu verkaufen, jedoch kann es sein, dass Sie schnell in den Status des gewerblichen VerkĂ€ufers rutschen. Dies passiert, wenn Sie beispielsweise eine Vielzahl an Produkten der gleichen Art verkaufen, oder Produkte, die noch verpackt und neu sind. Ein weiterer Faktor wĂ€re, wenn Sie Waren fĂŒr Dritte weiterverkaufen und ĂŒber eine große Anzahl an Kundenbewertungen verfĂŒgen. Wenn Sie privat auf Amazon verkaufen, sollten Sie bedenken, dass Sie den Artikel ggf. im Rahmen das RĂŒckgabezeitraumes von 30 Tagen zurĂŒcknehmen mĂŒssen.

Amazon Seller: Fragen und Antworten

❓ Wie wird man Amazon Seller?2020-07-09T18:59:34+02:00

Um Amazon Seller zu werden ist eine Registrierung notwendig, sodass Sie Zugriff zur Amazon Seller Central erhalten. ZusĂ€tzlich mĂŒssen Sie noch diverse Unterlagen einreichen wie z.B.: eine Gewerbeanmeldung, Nachweis eines Bankkontos und eine Umsatzsteuer ID. Nach erfolgreichem Einreichen aller Unterlagen prĂŒft Amazon Ihr Konto und schaltet Sie frei.

đŸ„‡ Lohnt sich Amazon FBA als Seller?2020-07-09T19:38:24+02:00

GrundsĂ€tzlich sollten Sie einen Plan fĂŒr die logistische Abwicklung Ihrer Produkte haben. Möchten Sie den Versand und die Lagerung lieber nicht selbst durchfĂŒhren, können Sie das FBA Programm nutzen. Es lohnt sich vor allem dann, wenn Sie eine hohe Anzahl an gleichen Artikeln verkaufen.

✅ Was sollte nach der Registrierung eines VerkĂ€ufer-Kontos umgesetzt werden?2020-07-09T19:38:31+02:00

Nach der Registrierung sollten die eigenen Produkte angelegt werden. Im nÀchsten Schritt erfolgt die Optimierung der Produkte durch Amazon SEO. Die Erstellung eines Amazon Brand Stores wird auch empfohlen. Durch einen eigenen Store wird die Markenbekanntheit gesteigert und die Produkte erhalten mehr Sichtbarkeit.